Mein Leben - oder wie sich das nennt












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Ja, mich gibts noch. Meine Schreiblust... ach was, vergesst es, schon oft genug geschrieben.
Am Wochenende war ich auf der LDK. Richtig krasser Einblick in das Politikerleben. Nicht immer schön. 148 Delegierte aus Baden-Württemberg. 30 davon kenne ich vielleicht. 40 Anträge mit ca. 110 Änderungsanträgen beraten. Einige davon waren absoluter Non-sens. Unser Antrag ist durchgekommen, allerdings mit einem Änderungsantrag, der die ganze Finanzierung zerstört hat. Damit wird der Antrag unbedeutend für jedes weitere Gremium. Somit Antrag für den Mülleimer produziert. Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe den Änderungsantrag abzuschmettern, und obwohl ich ansonsten von meinen rhetorischen Künsten überzeugt bin, verließen sie mich in dem Moment, als ich die Bühne betrat. Am Anfang hab ich nur dämlich rumgestammelt bis ich mich dann einigermaßen gefangen hatte. Die Hälfte meiner Argumente ist mir dabei allerdings abhanden gekommen. So kam es, wie es kommen musste. Dem Änderungsantrag wurde mit knapper Mehrheit zugestimmt. Ergo: Daran sollte ich arbeiten, dringend.
Natürlich waren auch wieder die üblichen Verdächtigen anwesend. Zum Beispiel Ute Vogt, die sich auf dieser Veranstaltung ganz schönen Anschuldigungen stellen musste. Sie tat mir beinahe leid. Wie sie da saß und versuchte zu lächeln. Ihre Rede war dann auch eher mittelmäßig. Sie redete, als habe sie mit der ganzen Sache, der verlorenen Wahl, nichts zu tun gehabt, ähnlich wie ein allwissender Erzähler, der den Charakteren in seiner Geschichte Ratschläge gibt, aber selbst nicht in die Handlung verstrickt ist.
Insiderberichten zufolge raucht sie seit der Wahlniederlage alle 5 Minuten. Es scheint nicht spurlos an ihr vorbeigegangen zu sein.
Außerdem war auch noch Hubertus Heil anwesend, Generalsekretär der SPD. Sein Eindruck war dagegen sehr positiv. Nicht zu vergessen Uwe Hück, der Betriebsratschef von Porsche, der sich in Rage redete und dabei sämtliche grammatikalischen Grenzen vergaß. Begeistert waren die Delegierten trotzdem.
Alles in allem war es ganz nett. Nett, weil ich in diesen drei Tagen nur 8 Stunden Schlaf hatte, dafür aber 26 Stunden Arbeit. Hach, manchmal wäre es doch schön dafür Geld zu bekommen...
11.5.06 13:48
 


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