Mein Leben - oder wie sich das nennt












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Ich schreibe mal wieder drauf los. Ich weiß nicht was dabei herauskommen wird. Eigentlich ist das noch immer eine der besten Strategien. Über manche Dinge bin ich es leid zu reden. Ich merke so langsam, dass da wenig Ich drinsteckt. Zumindest nur ein Teil. Andere Teile scheinen vernachlässigt. Aber sie sind wohl noch vorhanden. Obwohl ich mich schon etwas eingelullt und betäubt gefühlt habe unter dem Eindruck des scheinbar Wichtigem. Ehrlich gesagt befriedigt diese Parteiarbeit schon eine Seite von mir. Die analytische, weitdenkende, konsequente Seite von mir. Allerdings steht die ungestüme, aufbrausende, energiegeladene, euphorische und triebhafte Seite abseits und wundert sich ein wenig.
Und es gibt Momente, in denen ich tatsächlich denke: "Was für ein dämliches Gelaber."
Und sie werden häufiger. Ob das etwas bedeutet oder nicht, weiß ich nicht. Ich werds rausfinden.
Ansonsten bin ich im Moment dabei mich an der Uni zu bewerben. Allerdings lege ich dabei wirklich ein gemächliches Tempo an den Tag, über das ich mich im Stillen schon mal selbst aufrege. Aber es wird. Wenn auch langsam.
Arbeiten gehe ich auch noch.
Fahrrad fahren ist wieder angesagt. Dieses Jahr mit Freundin. Eigentlich jeden Tag und jeden Hügel rauf. Ich bin stolz auf das Durchhaltevermögen und den Willen meiner Begleiterin, die sich mit mir die Hügel hochquält. Sie und ich wollen das den Rest des Sommers so durchziehen. Es ist im Übrigen unglaublich wie man plötzlich, selbst als Einheimischer, die Gegend neu erfährt. Man sieht die sanften Hügel unter sich liegen, die satten Farben, die in den Strahlen der untergehenden Sonne glänzen. Wenn die Schatten länger werden und man seinen mitfahren sieht. Wenn man mit gut 60 Stundenkilometern ein Beg herab fährt, der kühle Fahrtwind einem ins Gesicht weht, man die Geschwindigkeit spürt und sich eins mit dem Rad fühlt. Und dieser prickelnde Moment, in dem man fürchtet die Kontrolle zu verlieren und das Adrenalin in die Adern schießt. Ähnlich dem Gefühl abzuheben.
Der Wille sich einen Berg hinaufzuqäulen, die Erschöpfung, das Beissen, die Erlösung auf dem Gipfel. Alles hat den köstlichen Geschmack von Leben, von frei sein.
28.6.06 00:43
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


lipsforextasy / Website (28.6.06 01:23)
schön dass du wieder ein bisschen da bist. ich hab dich schon vermisst .

und es wär übrigens nett, wenn du dir in den nächsten wochen mal meine email vornimmst. wenn du gelegenheit dazu hast.

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